DER
HAGE
NAUER

Zwischen Tradition und Neuem

111. Ausgabe im 33. Jahrgang

Eine neue Ausgabe der Mitgliederzeitung der Potsdamer Wohnungsgenossenschaft 1956 ist erschienen, wieder mit 24 Seiten, wieder mit allerhand Wissenswertem aus der Genossenschaft. Es ist die 111. Ausgabe des Heftes, unsere dritte oder vierte und wieder hatten wir mit den langen Traditionen des altehrwürdigen Heftes zu kämpfen. Auf drei Neuigkeiten wollen wir den verehrten Leser hinweisen.

Neu ist an dieser Ausgabe, dass sie zu einem anderen Termin als all die Jahrzehnte zuvor herausgekommen ist. Wie immer im Juni, aber diesmal nicht vor, sondern erst nach der jährlichen Vertreterversammlung. Irgendwie passte für uns die Bedeutung der Versammlung – sie ist das höchste Gremium der Genossenschaft -und das übliche Veröffentlichen der Ergebnisse ein Viertel Jahr später nicht zusammen. Also haben wir die Zeitung erst am Tag nach dem Jahresmeeting zugemacht und zur Druckerei gesandt. So kommen die Ergebnisse des Jahrestreffens der gewählten Vertreter mit den Seiten 2 bis 6 ganz aktuell bei den Mitgliedern an.

Auch bei dieser Ausgabe gab es ein Ringen um ein moderneres Layout. Zwar gelingt es von Ausgabe zu Ausgabe, die Anmutung, die aus der Zeit der ersten massenhaften Verbreitung des Faxes stammt, aufzuweichen. (Sie erinnern sich? Telefax bzw. Telefaksimile, auch Fernkopie genannt.) Allerdings öffnet uns das Aufweichen nicht genug Räume, um Neues zu fixieren. Insofern ist jedes Heft anders. Aber wir wollen nicht klagen: Mit der Grafik von Wolf-Dieter Pfennig auf dem Titel, der seit Jahrzehnten Mitglied der 1956 ist, sind wir überglücklich. Wir haben versucht, sein Blatt über den gesamten Titel zu ziehen, sind aber kurz vor Drucklegung vom Herausgeber erwischt worden: Und so musste wieder alles an seinen Platz und die Grafik dazwischen geklemmt werden. Man kann eben nicht alles haben. Trotzdem glauben wir mit dem Pfennig-Titel einen echten Coup gelandet zu haben. Zu alledem stellen wir den Künstler auf den Seiten 16 und 17 vor.

Für die neue Ausgabe waren wir bei der jährlichen Vertreterversammlung vor Ort. Foto: Lutz Langer.

Komplizierte Aufgaben gestatten uns, die ungeliebten Themen (Kochrezepte, Kreuzworträtsel und andere traditionelle Themen, die das genossenschaftliche Leben angeblich stärken) zu überschreiben. Diesmal: Nach welchen Kriterien wird von Technikern und Vorstand der Mix von Maßnahmen komponiert, der ein Gebäude möglichst energieeffizient machen soll? Preis, Effizienz, Höhe der Umlage, Lebensdauer, Schönheit oder Kraft der Wassersuppe? Und wonach richtet es sich, ob die Zutaten des Cocktails gerührt, geschüttelt oder gemixt werden? Die Techniker stellten uns eine wundersame Matrix vor, die einleuchtend, vermutlich richtig, aber ansonsten schwer zu erklären ist. Wir haben sie trotzdem erklärt, und zwar auf Seite 10.

Viel Spaß mit der neuen Mitgliederinformation der PWG 1956. Uns gefällt sie. Und Ihnen? (fragen wir mit einem Augenzwinkern).

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