Um die Transformation vom Kohle- und Kraftwerksrevier zur Dienstleistungs- und Forschungsregion zu schaffen, braucht es in der Lausitz und im Spreewald motivierten Nachwuchs. Und der ist, wie wir zu unserer Überraschung feststellen konnten, reichlich vorhanden.
Wir haben viele optimistische junge Menschen kennengelernt. Mit Begeisterung wollen sie in ihrer Heimat bleiben, mit anpacken und ihre Chancen nutzen. Die Azubis Carolin, Lillie und Sarah bauen an ihrer Zukunft bei der WIS und den Spreewelten, Sophie tüftelt an innovativer KI und Sebastian hilft dabei, das heimische Kulturleben attraktiv zu machen. Und Humor haben die Hiergeborenen auch, wie Juliane, die Heldin der Arbeit aus der Bad-Gastro, beweist.
Der Strukturwandel in der Lausitz erscheint in der Öffentlichkeit oft eher als bedauernswert denn als hoffnungsvoll, eher als finale Katastrophe, denn als Ouvertüre für ein Zukunftsstück. Das Gejammer über Niedergang und Absterben ist lauter als die interessierte Freude am Wachsenden und Neuen. Vielleicht liegt das daran, dass wir zu oft und zu lang den Alten zuhören.
Der Optimismus der jungen Menschen, die wir kennen gelernt haben, ist ansteckend. Und so war uns die Arbeit am SPREEWÄLDER wieder eine helle Freude.