Wenn wir bei Projektkommunikation HAGENAU das Mitgliedermagazin der Potsdamer Wohnungsgenossenschaft 1956 eG planen, dann beginnt jede Ausgabe mit derselben Frage: Was erzählt das Titelbild über die Genossenschaft? In den vergangenen Ausgaben haben wir uns dabei immer wieder für Kunst entschieden, nicht aus einer gestalterischen Laune heraus, sondern aus voller Überzeugung. Kunst auf dem Titel passt einfach zur PWG 1956. Und das hat Gründe, die tiefer reichen als ein schönes Motiv.
Eine Genossenschaft mit Kunsthaus
Die PWG 1956 ist bis heute die einzige Potsdamer Genossenschaft, die ein Kunsthaus in ihrem Bestand hat: das „sans titre“. Es gibt kaum ein stärkeres Zeichen dafür, dass Wohnen und Kultur zusammengehören. Dass die Genossenschaft nicht nur Gebäude verwaltet, sondern Räume für Begegnung und Kreativität schafft. Für uns bedeutet das: Ein Magazin mit Kunst auf dem Titel ist kein Stilmittel, es ist Ausdruck einer Haltung.
Ausstellungen in gedruckter Form
In den jüngsten Ausgaben haben wir diese Tradition bewusst weitergeführt. Jede Titelseite war für uns wie ein kleiner Kurationsprozess. Die Frühjahrsausgabe 2025 machte den Auftakt in Farbe und Gefühl. Auf dem Cover: ein Werk der Künstlerin Christine Jackob-Marks. Ein farbintensives, emotional aufgeladenes Bild, das die Zeitschrift sofort aus der Kategorie „Mitgliederinformation“ heraushob. Die Genossenschaft gibt Künstlerinnen und Künstlern Raum.
Auch das Titelbild der Herbstausgabe blieb konsequent kunstorientiert. Diesmal stammte es von Mikos Meininger. Sein Werk – Windgeformte Sehnsucht – wirkte kraftvoller, skulptural, fast dramatisch im Ausdruck. Und wieder wird deutlich: Hier wird nicht illustriert, hier wird kuratiert. Der kulturelle Anspruch wurde zum Markenzeichen. Alle Titelbilder sind Erzählungen über künstlerische Positionen, über die kreative Energie der Stadt, über die kulturelle Geschichte der PWG 1956.
Ein Magazin mit Kunst auf dem Titel ist kein Stilmittel, es ist Ausdruck einer Haltung.
Warum wir das tun
Als Projektkommunikation HAGENAU wissen wir: Gestaltung wirkt. Ein Titelbild kann ein Gespräch auslösen, einen Gedanken, eine Stimmung. Und gerade bei der PWG 1956 passt Kunst so gut, weil sie etwas sichtbar macht, das im genossenschaftlichen Kern steckt: Neugier, Offenheit und der Mut, Räume für neue Perspektiven zu schaffen.
Für uns ist es eine Freude, diese Verbindung zwischen Genossenschaft und Kunsthaus jedes Mal neu zu erzählen – manchmal laut, manchmal leise, aber immer mit Respekt vor der Geschichte des „sans titre“ und der Menschen, die es tragen.
Und ja – es macht einfach Spaß, gemeinsam mit der 1956 zu zeigen: Genossenschaft ist mehr als Wohnen. Sie ist Kultur. Geschichte. Haltung. Und manchmal: ein Kunstwerk auf dem Titel.