Feiern auf Potsdams schönstem Platz

Gut sieben Stunden wurde am 6. Juni auf dem Alten Markt der 70. Geburtstag der PWG 1956 gefeiert – für jedes Jahrzehnt eine unterhaltsame Stunde. Unter dem Motto „Nachbarschaft, die verbindet“ waren Musik, Tanz, Unterhaltung und jede Menge Informationen zu erleben. Das Fest vereinte rund 3.000 Menschen vor Ort, mehr als 20.000 besuchten es über Social Media.

Nach vielen Monaten der Vorbereitung war es am 6. Juni 2026 endlich so weit: Bei schönstem Sommerwetter wurde auf dem Alten Markt der 70. Geburtstag der PWG 1956 gefeiert. Für die Öffentlichkeitsarbeit hatten wir sämtliche Maßnahmen, die sonst eher punktuell zum Einsatz kommen, gebündelt. Alle Mitglieder der Genossenschaft und ihre Angehörigen waren über Aushänge, die Mitgliederzeitung, die Homepage und die sozialen Medien eingeladen worden. Für uns war es eine besondere Ehre und Freude, dieses große Jubiläum für unseren Kunden umsetzen zu können.

Das PK-Veranstaltungsteam auf dem Festplatz. Foto: Stefan Gloede

Buntes Programm bei bestem Biergartenwetter

Die Feier begann mit einem Platzkonzert des Potsdamer Fanfarenzuges. Im Anschluss eröffneten die Vorstände der Genossenschaft – Roman Poosch, Christoph Bänsch und Klaus-Dieter Boshold – das Fest. Dezernent Dieter Jetschmanegg überbrachte die Grüße der Oberbürgermeisterin und lobte die Genossenschaft für ihr Engagement bei der Wohnungsversorgung und der Entwicklung der Stadt: „Für Potsdam ist es ein Glück, dass es diese Genossenschaft gibt.“

Nach diesem Gruß aus dem Potsdamer Rathaus konnte das Feiern richtig zünftig losgehen. Gemeinsam machten sich der Aufsichtsratsvorsitzende Arne Huhn, der Vorstand und Dieter Jetschmanegg daran, die beiden Fässer Freibier anzustechen und auszuschenken. Da uns die Natur echtes Biergartenwetter geschenkt hatte, fand das würzige Pils der Potsdamer Braumanufaktur schnell begeisterte Abnehmer.

Aber nicht nur für die Erwachsenen bot das Fest die richtigen Erfrischungen, sondern auch für die Kinder: Auf einem Wasserbassin konnte man mit kleinen Tretbooten fahren, auf einer Riesenrutsche und einer Hüpfburg herumturnen und beim Bungeejumping nach Herzenslust springen. Wie die ganze Veranstaltung, waren auch diese Attraktionen über die gesamte Dauer gut besucht, zumal die Angebote allesamt kostenfrei genutzt werden konnten.

 

Ein echtes Stadtfest

Wie gut die 1956 in der Stadt vernetzt ist, zeigten die Stände und Angebote vieler Organisationen, die mit ihren Angeboten Geburtstagsfest zu einem echten Stadtfest machten. Das Frauenzentrum informierte beispielsweise über sein Mädchenprojekt „Zimtzicken“, der Kinder- und Jugendzirkus Montelino lud zu kleinen Kunststücken ein, der Verein Eisvogel e. V. informierte über seine Arbeit zur Unterstützung von Menschen, die an Krebs erkrankt sind, und deren Angehörigen.

Mit dabei waren auch die unermüdlichen Aktivisten von KULTÜR, Mitglieder des Naturschutzbundes Deutschland, der Potsdamer Imkerverein, die Volkssolidarität, die Arbeiterwohlfahrt und die Mülllotsen der Landeshauptstadt, die in unterhaltsamer Weise über das richtige und werterhaltende Trennen von Müll informierten. Beim Universitäts Judo- und Kampfsportclub Potsdam konnte man sich probeweise auf die Matte werfen lassen. Die Johanniter hatten einige Rettungshunde mit dabei, die neugierig das Treiben auf dem Alten Markt beobachteten. Die Initiative „Unternehmen bekennen Farbe“, der rund 200 Läden, Kneipen, Werkstätten und andere Kleinunternehmen in Potsdam angehören, warb für Vielfalt und Toleranz in unserer Stadt. An einem eigenen Stand informierte der DESWOS e. V., dem auch die PWG 1956 angehört, über seine weltweiten Aktivitäten zur Schaffung menschenwürdiger Wohnverhältnisse.

Zum Anschauen lud eine kleine Ausstellung ein, die mitten auf dem Festplatz kurzweilig die sieben Jahrzehnte Geschichte der Genossenschaft präsentierte. Die Ausstellung entstand ebenfalls im Rahmen des Jubiläumskonzepts. Grundlage war ein Vortrag von Carsten Hagenau zum Jubiläumsempfang am 5. März. Projektkommunikation entwickelte die Inhalte redaktionell weiter, verdichtete die Geschichte der Genossenschaft auf neun Tafeln und übersetzte sie in ein mobiles Ausstellungsformat. Die Tafeln können künftig auch bei weiteren Veranstaltungen, in Geschäftsstellen oder im Rahmen der Gremienarbeit eingesetzt werden.

Wer noch mehr wissen wollte, konnte an einer der drei Führungen teilnehmen, die den Block III und die Leistungen der 1956 bei der Errichtung der Anna-Zielenziger-Straße vorstellten.

Abwechslungsreiche Bühnenshow

Inmitten des Gewusels stand die große Festbühne, auf der über sieben Stunden eine unterhaltsame Show mit Tanz, Comedy, Musik und Information geboten wurde. Durch das Programm führte charmant und kenntnisreich Juliane Sönnichsen, immer mal wieder unterstützt von den Vorständen Roman Poosch und Christoph Bänsch.

Das Fest beschlossen furios die „Fortunate Fools“. Die Potsdamer Band heizte den Alten Markt um einige Grade weiter auf und setzte gleichermaßen junge wie ältere Gäste in Bewegung. Es wurde mitgesungen, herumgehüpft, mitgeklatscht, getanzt und richtig gefeiert. Die Begeisterung des Publikums lies die Band zu Höchstformen auflaufen und so erreichte die Stimmung ihren letzten Höhepunkt. „Danke für das schöne Fest“, rief Vorstandssprecher Roman Poosch am Ende in die Menge, die darauf mit einem tosenden Applaus antwortete.

Gut 3.000 Besucher zählte die Geburtstagsfeier auf dem Alten Markt, mehr als die Hälfte von ihnen waren Mitglieder und ihre Angehörigen. Weitere 20.000 Menschen besuchten die zeitgleiche Berichterstattung über Social Media.

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